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TROCKENBAU: EINE BRANCHE MIT ZUKUNFT

02.05 2014

Der Trockenbau ist eine Entwicklung des Bausektors hin zu mehr Produktivität durch die Verwendung von leichten Materialien wie Stahl oder Holz, die mechanisch zusammengefügt werden.

 

 

NASS VS. TROCKEN

 

Im Vergleich dazu entspricht die „nasse“ Branche der traditionellen Branche, die auf der Verwendung von Beton und Zement beruht (als Quader, gegossen, in Verbindung mit Metall…). Diese Art der Herstellung erfordert eine Trocknungszeit, die die Bauarbeiten verlangsamt. Der Energieverbrauch ist hoch, sowohl für die Herstellung der Materialien als auch für ihren Transport.

 

Bei der Trockenbauweise wird kein Wasser benötigt. Dies ermöglicht eine umweltfreundliche Herstellung. Der Bau ist leiser und sauberer. Die Bauzeit wird verkürzt, da keine Trocknungszeiten für die Materialien (Beton, Zement, Gips) benötigt werden.

 

DIE VORTEILE DER TROCKENBAUWEISE

 

  • Eine verkürzte Bauzeit

Das Fehlen einer Trocknungszeit für die Materialien vermeidet das Risiko von Mängeln, die bei einer schlechten Verwaltung dieser Etappe der nassen Produktionskette auftreten können.

Darüber hinaus können die Holz- oder Stahlteile in der Fabrik angepasst und vormontiert werden. Dies verkürzt die Montagezeit auf der Baustelle, die dadurch weniger witterungsabhängig ist.
Die Fertigstellung des Gebäudes (Luft- und Wasserdichtigkeit) geht also schneller vonstatten und die Fertigstellungsarbeiten (Tapezieren, Verputzen, Bodenbelag) können sofort durchgeführt werden.

 

  • Kostengünstiges Bauen

Durch die Vorfertigung der Teile und die Verkürzung der Bauzeit lassen sich erhebliche Einsparungen bei Materialien, Transport, aber auch bei den Arbeitskosten erzielen.
Außerdem werden für den Trockenbau keine sperrigen Maschinen benötigt. Sie ist daher die Lösung für den Bau oder die Aufstockung eines schwer zugänglichen Gebäudes, z. B. mitten in der Stadt..

 

  • Qualitativ hochwertige Materialien

Trockenbaumaterialien bieten eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, Farbtönen und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Materialien. Holz ist erneuerbar. Holzbauweise vereinen Ästhetik und Langlebigkeit des Gebäudes. Sie ermöglichen die Gestaltung von modulierbaren und leicht anpassbaren Räumen, wobei eine leistungsstarke Schall- und Wärmedämmung erhalten bleibt.

 

  • Geringe Auswirkungen auf die Umwelt.

Die Vormontage in der Werkstatt reduziert Lärm, Staub und Umweltverschmutzung auf der Baustelle. Diese Verringerung der durch die Bauarbeiten verursachten Belästigungen wird von den Nachbarn sehr geschätzt. Darüber hinaus machen die geringe Abfallmenge und der reduzierte Wasserverbrauch die Baustelle zu einer umweltfreundlichen, schnell gereinigten Baustelle. Eine Baustelle in Trockenbauweise hat daher eine geringere CO2-Bilanz als eine Baustelle in Nassbauweise, insbesondere bei der Verwendung von Holz, dem einzigen Baumaterial mit einer positiven CO2-Bilanz.

 

Die Trockenbauweise ist in Frankreich eine relativ neue Bauweise, die jedoch aufgrund ihrer finanziellen, ästhetischen und wirtschaftlichen Vorteile immer häufiger angewendet wird.