[KUNDENSTIMMEN] NEUE SPORTANLAGE IN CHAVENAY: ZWEI FLIEGEN MIT EINER KLAPPE

Die Gemeinde Chavenay in der Nähe von Paris hat eine Tennishalle und eine Sporthalle für Judo und Tanz errichtet. Wie der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Jahn im Interview verrät, hat die vor rund einem Jahr fertiggestellte Anlage die sportlichen Aktivitäten in der Gemeinde neu belebt.

 

Welche Gründe gab es für den Bau dieser Sportanlage?
Die bestehende Sporthalle befand sich im Gebäude der ehemaligen Mädchenschule und war entsprechend baulich schlecht geeignet und zu klein. Außerdem hatten wir keine überdachten Tenniscourts, weshalb viele Mitglieder zu Clubs in benachbarten Gemeinden gewechselt sind. Innerhalb kurzer Zeit sank die Mitgliederzahl unseres Tennisclubs von 200 auf unter 150. Mit dem Neubau wollten wir diese Probleme beheben. Die Entscheidung war richtig: Mittlerweile hat der Tennisclub wieder über 200 Mitglieder. Außerdem konnten wir das regionale Tennisturnier „Tournoi de Gally“ unter hervorragenden Bedingungen ausrichten.

 

Welche Überlegungen spielten bei der Wahl des Tragwerks eine Rolle?
Weil Chavenay eine historische Ortschaft ist, mussten wir verschiedene Auflagen erfüllen und mit Denkmalarchitekten zusammenarbeiten. So durften wir beispielsweise keine Traglufthalle für die Tennisplätze bauen, wie es viele andere Gemeinden tun. Wir haben uns darum nach anderen Lösungsmöglichkeiten erkundigt. Die Bauten und Überdachungen von SMC2 fanden wir besonders interessant, vor allem unter optischen Gesichtspunkten – das Erscheinungsbild war ein sehr wichtiges Kriterium für uns. Wir haben eine Anlage gesucht, die alle Auflagen erfüllt und sich gut in die Umgebung einfügt. Mit unserer Wahl sind wir vollauf zufrieden. Unterstreichen möchte ich übrigens die gute Zusammenarbeit mit den Fachleuten von SMC2 und die hohe Professionalität.

 

Können Sie uns die Anlage näher vorstellen?
Für die beiden Courts (45 x 40 m) wurde ein Holztragwerk mit teilverglasten Seitenfronten errichtet. Das Dach besteht aus einer lichtdurchlässigen Textilmembran und einem Dachstuhl mit Vollholzverkleidung. Das Bauwerk ist sehr hell. Es wird nicht beheizt, sondern einfach auf 12 °C temperiert. Angesichts unserer geografischen Lage erschien uns eine Heizung im Verhältnis zu den Investitionskosten nicht zweckmäßig. Mit der jetzigen Lösung können wir die Anlage ganzjährig nutzen, ausgenommen vielleicht zwei Wochen im Jahr, in denen es extrem kalt oder heiß ist. Die beiden Courts werden mit LED-Scheinwerfern beleuchtet. Einer der Courts hat Handball-Markierungen auf dem Boden und es gibt klappbare Tore, so dass dieser Platz für den Schulsport genutzt werden kann.
Außerdem haben wir ein kleines Gebäude mit einer 100 m² großen Zweifeld-Sporthalle für Judo und Tanz sowie Umkleiden, Sanitäranlagen und einem Empfang errichten lassen. Die Halle wird hauptsächlich vom kommunalen Sportverein genutzt, aber auch von Schulen oder für die Ferienbetreuung.
Die neue Anlage erfüllt eine Reihe verschiedener Bedürfnisse. Damit können wir sportliche Aktivitäten neu beleben und die Attraktivität unserer Gemeinde steigern.

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